Generation Gold
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Der Beschäftigungspakt
Wer älter als 50 Jahre ist, hat auf dem deutschen Arbeitsmarkt kaum noch Chancen. Im europäischen Vergleich gehen in Deutschland viel zu wenig ältere Menschen einer Beschäftigung nach. Dabei kann man mit Blick auf den demografischen Wandel auf das Wissen, Können und die Erfahrung Älterer eigentlich gar nicht verzichten.
Jeder vierte Arbeitslose in Ostwestfalen-Lippe gehört zur Gruppe der älteren Langzeitarbeitslosen mit ALG-II-Bezug. Bei den Trägern der Grundsicherung der Stadt Bielefeld, den Kreisen Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn sind das über 10 000 Menschen. Bisher ist es mit den herkömmlichen Methoden nicht gelungen, die Betroffenen in nennenswerter Zahl wieder in Arbeit zu vermitteln. Die oft gewünschten – weil besser bezahlten - Industriearbeitsplätze stehen in dem Umfang nicht mehr zur Verfügung, Alternativen werden eher skeptisch angegangen und Arbeitgeber zeigen ihre Zurückhaltung Älteren gegenüber oft allzu deutlich.
Deshalb setzen die Teilprojekte unserer gemeinsamen Projektpartnerschaft, in der sich alle Träger der Grundsicherung der Region zusammengeschlossen haben, auf verschiedenen Feldern an.
- Aussichtsreiche Beschäftigungsfelder mit Zukunftspotenzial werden in den Fokus genommen, damit genügend Vermittlungen stattfinden können.
- Für Arbeitgeber werden Ansprachekonzepte bezogen auf die zu vermittelnde Zielgruppe eingesetzt und die Akquise-Strategien werden professionalisiert.
- Neue Strategien zur kreativen Nutzung bestehender Integrationsinstrumente werden weiterentwickelt.
- Ein Beratungskonzept zur Existenzgründung Älterer ist in der ersten Phase aufgebaut worden und wird eingesetzt.
- Bestehende Vernetzungen werden genutzt und intensiviert, um alle Mittel zur Integration Älterer auszuschöpfen. Eine breite Unterstützung der arbeitmarktpolitischen Akteure wird gewährleistet.
- Die Einbindung von Multiplikatoren aus Kammern, Verbänden und Initiativen sorgt für das Mainstreaming der Ergebnisse und fördert den Paradigmenwechsel.
- Ein spezielles Qualifizierungsmodul für FallmanagerInnen und VermittlerInnen hat in der ersten Förderphase bereits den Umgang mit der Zielgruppe professionalisiert.
- Querschnittsaufgaben sind zentralisiert und das Projekt wird professionell gesteuert und koordiniert.
- Ein professionelles Marketing sorgt für die Breitenwirkung in der Öffentlichkeit.
- Die Koordination und die Evaluation der Bundesebene bereiten die Ergebnisse auf und controllen die Zielerreichung.
- Die unterschiedlichen Methoden werden auf ihre Wirksamkeit überprüft und als Benchmarks und Best-Practice weitergegeben.
- Ergebnisse werden generalisiert und fließen in die Regelförderung der Region ein.
Ziele sind sowohl die (Re-)Integration Älterer in den Arbeitsmarkt nachhaltig zu verbessern als auch die Arbeitgeberseite für die Einstellung Älterer zu sensibilisieren. Gleichzeitig soll die Vernetzung in der Region auf der Ebene der beteiligten Akteure verbessert werden. Dazu gehören sowohl die Bildungsträger, die sich mit dieser Zielgruppe aktiv auseinandersetzen, als auch die Verantwortlichen bei den Trägern der Grundsicherung, die über dieses Projekt die Chance nutzen können, gemeinsame Standards zu entwickeln.
Die Generation Gold
Wer älter als 50 Jahre ist, hat auf dem deutschen Arbeitsmarkt kaum noch Chancen. Viel zu wenig ältere Menschen gehen einer Beschäftigung nach. Dabei kann man mit Blick auf den demografischen Wandel auf das Wissen, Können und die Erfahrung Älterer eigentlich gar nicht verzichten.
Die Realität sieht aber zurzeit noch anders aus. Etwa jeder vierte Arbeitslose ist älter als 50 Jahre und die Zahl steigt weiter kontinuierlich an. [1] Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit am Ende der Skala. [2] Grundsätzlich sind Ältere von Entlassungswellen stärker betroffen als Jüngere und haben es dann schwer, wieder in den Arbeitsprozess zurückzufinden. Die Gründe dafür sind vielfältig: zum einen mag es an dem übersteigerten „Jugendwahn“ liegen, daneben sind aber die hohen Kosten des Arbeitseinsatzes mit ein wesentliches Argument für die Zurückhaltung deutscher Arbeitgeber.
Deutschland leistet sich immer noch den Luxus, einen großen Teil des Arbeitspotenzials Älterer ungenutzt zu lassen. Diese Entwicklung wurde in den letzten Jahren durch verschiedene Anreizsysteme zum frühzeitigen Ausstieg verstärkt. Man glaubte damit, die Beschäftigungschancen Jüngerer zu verbessern. Lange Zeit galt die Frühverrentung als das Allheilmittel für Arbeitsmarktpolitik und betriebliche Personalpolitik, um die steigenden Arbeitslosenzahlen einzudämmen. Getragen von einem breiten Konsens aller Tarifpartner und der Beschäftigten wurde der frühzeitige Ausstieg durch Vorruhestandsregelungen und das Altersteilzeitgesetz erleichtert. Als „sozialverträgliche“ Lösung schien es nur Gewinner zu geben. Das hat dazu geführt, dass in Deutschland verglichen mit anderen europäischen Ländern nur noch ein Drittel der über 55-jährigen erwerbstätig ist. [3]
Inzwischen hat sich jedoch durch diese Maßnahmen die Reduzierung der Arbeitslosenzahlen nicht bewahrheitet und die Forcierung des frühen Ausstiegs Älterer aus dem Erwerbsleben war ein teures Experiment. Nicht nur die sozialen Sicherungssysteme sind dadurch extrem belastet, auch in den Unternehmen hat man festgestellt, dass der Verzicht auf das Know-How Älterer teilweise erhebliche Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit haben kann. Nicht umsonst ist manch ein Arbeitnehmer wieder aus dem Vorruhestand zurückgeholt worden, weil man gemerkt hat, dass mit ihm auch ein beachtlicher Teil des Wissens die Firma verlassen hat.
Wenn also die sozialen Sicherungssysteme nicht weiter überfordert und Chancen für mehr Wirtschaftswachstum nicht länger vertan werden sollen, muss ein Umdenken stattfinden. Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist dies unabdingbar. Wenn auch heute noch die 35 – 44jährigen die größte Gruppe am Arbeitsmarkt stellen [4], so verschiebt sich das Verhältnis in den nächsten zehn Jahren. Die nachwachsende Generation wird diese Lücke zahlenmäßig nicht schließen können. Daran kann auch Zuwanderung aus dem Ausland nicht viel ändern. Somit müssen ältere Arbeitnehmer sowohl in volkswirtschaftlicher als auch in betriebswirtschaftlicher Sicht zunehmend als Erfolgsfaktor für die Wirtschaft gesehen werden. Zwar muss das Umsteuern – wie Beispiele aus den Nachbarländern zeigen – bei den sozial- und tarifpolitischen Rahmenbedingungen beginnen, jedoch auch in der Personalpolitik der Unternehmen muss es zu einer Veränderung der Einstellungspraxis kommen. Einige Good-Practice-Beispiele von Unternehmen, die bereits andere Wege gegangen sind, zeigen erste Erfolge. So sucht z. B. der Autohersteller BMW für sein neues Werk in Leipzig gezielt Mitarbeiter/-innen jenseits der 50, weil er so die Belegschaft kontinuierlich erneuern kann. Täte er es nicht, würden auf Jahrzehnte keine neuen Arbeitsplätze mehr frei und die Belegschaft altert en bloc. Der Erneuerung durch den Nachwuchs wäre der Weg versperrt. [5]
Verschiedene empirische Untersuchungen sowohl aus Deutschland als auch aus anderen Ländern zeigen, dass das Vorurteil, dass Ältere ein eingeschränktes Leistungsvermögen hätten, leicht zu widerlegen ist. Es gibt keine signifikanten Unterschiede zwischen der Arbeitsleistung älterer und jüngerer Arbeitnehmer. Zwar nehmen Funktionen wie Muskelkraft, Sehschärfe und Hörvermögen altersbedingt ab, aber diese Einschränkungen lassen sich leicht durch eine altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung sowie durch das Erfahrungswissen Älterer wie Denken in Zusammenhängen, schnellerer Überblick über ein Arbeitsgebiet, Urteilsfähigkeit oder situationsbezogenes Handeln kompensieren. Nicht das Leistungsniveau ändert sich mit zunehmendem Alter, sondern das Spektrum der Leistungsmerkmale. Aufgabe der betrieblichen Personalpolitik ist es deshalb, diese im Laufe eines Berufslebens erworbenen Kompetenzen kreativ zu nutzen.
Die demografische Entwicklung zeigt sich jedoch nicht nur auf der Seite der Arbeitnehmer, sondern ebenfalls auf der Seite der Kunden. In vielen Bereichen lassen sich ältere Arbeitnehmer gezielt zur Betreuung älterer Kunden einsetzen, um so mit ihrem persönlichen Ansprachekonzept ein hohes Vertrauenspotenzial zu erwerben. Unternehmenserfolg kann und muss zukünftig mit einer älteren Belegschaft realisiert werden. Darauf muss die Personalpolitik ausgerichtet werden und sie kann ihr „Humankapital“ deshalb nicht mehr vorzeitig abschreiben. Dazu gehören Innovationen in der Arbeitsorganisation, in den Arbeitszeitregelungen und in der Weiterbildung.
Ältere als heterogene Zielgruppe
Mit diesem Ideenwettbewerb wollen wir in OWL, die wir von den gleichen Problemen betroffen sind, mit unserer gemeinsamen Initiative Promotoren und Unterstützer in der Region aktivieren, um den Paradigmenwechsel voranzutreiben. Aus einem vorangegangenen Projekt im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL haben wir bereits Erfahrungen zu Älteren sammeln können: [6]
Die Gruppe der über 50-Jährigen ist keine homogene, sondern eine besonders heterogene Gruppe, die bis auf ihr Alter wenig verbindet. Die Berufs- und Lebenserfahrungen sind gerade wegen des hohen Alters sehr unterschiedlich und in sich oft äußerst vielschichtig. So unterscheidet sich diese Gruppe deutlich von Jugendlichen, die ihr berufliches Leben noch vor sich haben und - in der Gruppe betrachtet - oft vergleichbare Erfahrungen gemacht haben. Auch in den körperlichen Einschränkungen erweist sich die Gruppe der Älteren als sehr differenziert, brauchen einige bisher bestenfalls eine Lesebrille, so haben andere schon aufgrund einer langen Erwerbstätigkeit oder gesundheitlich belastender Lebensführung starke körperliche Beeinträchtigungen. Ähnlich sieht es mit der psychischen Belastbarkeit aus.
Gemeinsam ist vielen arbeitslosen Älteren oft eine spezielle Krisenvielfalt, die mit einer bestimmten Lebensphase einhergeht: Sie haben vielfach das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, die Kinder sind aus dem Haus, in den Firmen haben Jüngere das Regiment übernommen, neue Lebens- und Denkweisen sind aufgekommen, neue Technologien, zu denen ihnen oft der Zugang fehlt, werden immer wichtiger. Hinzu kommt auch eine Desillusionierung: Älteren steht das Leben mit seinen scheinbaren Möglichkeiten nicht mehr in der Weise offen, wie es das noch vor 20 Jahren tat. Die berufliche Schiene ist eingeschlagen, 180 Grad Wendungen sind nicht mehr möglich, mit einem zunehmenden Sicherheitsdenken und den gesellschaftlichen Normen kaum vereinbar. Ein Risiko einzugehen, das Bisherige in Frage zu stellen und die Zukunft als ungewiss wahrzunehmen, erscheint deutlich bedrohlicher als noch in der Jugend, in der Risiken und Ungewissheit zum Lebensalltag gehörten.
Diese Personen mussten völlig neue Perspektiven erarbeiten, eingefahrene Denkmuster ”Das kann ich, das kann ich nicht.” aufbrechen und sich auf andere Kompetenzen besinnen, als die, die jahrelang im Vordergrund standen.
Es hat sich gezeigt, dass viele Personalverantwortliche in den Betrieben der Einstellung von älteren Arbeitsuchenden sehr skeptisch gegenüber stehen.
Begründet wird dies mit folgenden Bedenken:
- verminderte körperliche Leistungsfähigkeit
- verminderte geistige Leistungsfähigkeit
- Unflexibilität (sich in neue Arbeitsbereiche einfinden, Anpassungsschwierigkeiten bei jüngeren Teamkollegen)
- höhere Lohnkosten („Ältere sind teurer“)
- erhöhter Krankenstand
Außerdem herrscht in einigen kleineren Betrieben noch die Meinung, dass ältere Arbeitnehmer einen weit reichenden Kündigungsschutz hätten. Hier ist noch nicht bekannt, dass bei betriebsbedingten Kündigungen nach Dauer der Betriebszugehörigkeit entschieden wird. Diese Erfahrungen wurden nicht nur in OWL gemacht, sondern eine andere EQUAL-Entwicklungspartnerschaft „Offensive für Ältere“, durchgeführt von einem Verbund von Wohlfahrtsverbänden, kam zu vergleichbaren Ergebnissen. [7] Viele Vorurteile und teilweise Unkenntnis über die Potenziale verhindern Einstellungen von Älteren.
Bei der Arbeitgeberansprache hat es sich daher bewährt, dem Arbeitgeber folgende Aspekte, die für die Einstellung eines älteren Arbeitnehmers sprechen, darzulegen:
- langjährige Berufserfahrung
- höhere soziale Kompetenz
- hohe Motivation
- selbstständige Arbeitsweise
- Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
- bei den Arbeitszeiten oft flexibler, da familiär nicht mehr so stark eingebunden (Erziehungsphase der Kinder ist abgeschlossen)
- vielfach Akzeptanz eines niedrigeren Lohnniveaus, da durch die Selbstständigkeit der Kinder eine finanzielle Entlastung stattfindet
- Ausfallzeiten sind nicht höher als bei jüngeren Arbeitnehmern, da die ”Montagskrankheiten” entfallen
Hatte der Arbeitgeber immer noch Bedenken oder Einwände gegen die Einstellung, wurde gezielt nachgefragt, ob er diese Erfahrungen mit seinen eigenen älteren Mitarbeitern gemacht habe. Hierbei stellte sich dann oftmals heraus, dass man mit deren Leistung durchaus sehr zufrieden ist. Anhand dieser Aussage war es oft möglich, letzte Vorurteile abzubauen.
Die Projekte der 1. Phase
In insgesamt 20 Projekten in ganz Ostwestfalen-Lippe werden neue Konzepte zur Integration Älterer in den Arbeitsmarkt erprobt. Die vernetzten Maßnahmen berücksichtigen die differenzierten Aspekte des Arbeitsmarktes und der Situation der „Generation Gold“:
- Konzentration auf aussichtsreiche Beschäftigungsfelder
- Individueller Beratungsansatz für die Betroffenen
- Intensive Betreuung von Arbeitgebern
- Flankierende Maßnahmen zur Nachhaltigkeit
- Vernetzung der Akteure in der Region
Die Projekte der 2. Phase
Der Beschäftigungspakt GENERATION GOLD hat sich zu einer Partnerschaft aller Träger der Grundsicherung im Regierungsbezirk Ostwestfalen-Lippe entwickelt. So ist gewährleistet, dass die Erfahrungen aus der 1. Förderphase von 2005 – 2007 weitergegeben und neue Erkenntnisse über eine gesamte Region ausgetauscht werden. Dies dient nicht nur der Verbesserung der Qualität in der Betreuung und Vermittlung arbeitsuchender Menschen, sondern trägt auch zur Identitätsbildung der Region bei. Die Erfolge der ersten Periode haben dazu geführt, dass der Beschäftigungspakt in einer zweiten Phase von 2008 – 2010 weiter vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziell gefördert wird.
Gesamtkoordination für die Region OWL
Die Generation Gold 50plus-Projekte zur Integration älterer Arbeitsuchender in den allgemeinen Arbeitsmarkt, die in den sieben Teilregionen von Ostwestfalen-Lippe für weitere 3 Jahre laufen, werden von einer Gesamtkoordination gesteuert. Sie dient als Schnittstelle zwischen der Region und dem BMAS, verwaltet die Mittel und sorgt für eine abgestimmte regionale PR-Arbeit mit breiter Öffentlichkeitswirkung. Die Arbeit der Koordination versteht sich damit zum einen als Dienstleistung für die Teilprojekte, zum anderen als Motor für positive Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt für die Zielgruppe der älteren Arbeitnehmer/innen.
Auf einen Blick:
- Vernetzung und Sicherstellung der Kommunikation zwischen den Paktpartnern
- Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
- Vertretung des Beschäftigungspaktes nach außen
- Aufbau und Pflege von Kontakten zu Gremien, Organisationen und Institutionen, die sich mit ähnlichen Fragestellungen befassen
Region Stadt Bielefeld
Trotz angezogener Konjunktur ist die Zahl der älteren Arbeitslosen in Bielefeld immer noch relativ hoch. Auch wenn Arbeitgeber alterstoleranter geworden sind, greifen sie nur dann verstärkt auf Ältere zurück, wenn die Qualifikation mit dem Anforderungsprofil übereinstimmt und der Bewerber/die Bewerberin fit und mobil ist. Deshalb hat die Arbeitplus GmbH ein spezielles Team aufgebaut, das sich um die Betreuung und die Vermittlung der über 50jährigen kümmert. Hier können Ältere beraten werden, passgenaue Qualifizierungen werden angeboten und die Vermittlung erfolgt individuell.
Auf einen Blick:
- Individuelles Coaching
- Bedarfsgerechte Qualifizierung
- Teilnehmerorientierte Vermittlung
Ihr direkter Ansprechpartner ist: Achim Schmidt c/o Arbeitplus GmbH Friedenstr. 19 33602 Bielefeld Fon 0521 .587-5500 Fax 0521. 587-2099 Achim.schmidt@arge-sgb2.de
Boxenstopp
Dieses Angebot richtet sich an Arbeitssuchende über 50, die ihre Erfahrungen mit anderen vernetzen und durch eine mediale Grundausbildung ergänzen möchten. Herzstück des Lehrgangs ist der Aufbau eines lebendigen Internetportals, von der Zielgruppe für die Zielgruppe.
Das Angebot gliedert sich in zwei Einheiten: Zum einen werden die Teilnehmenden individuell unterstützt, um ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Zum anderen erwerben sie im Team neues Wissen und tauschen Erfahrungen untereinander aus. In dem Lehrgang wird ein lebendiges Internetportal aufgebaut und Medienkompetenz in Theorie und Praxis vermittelt.
Auf einen Blick:
- Berufliche Orientierung auf dem Arbeitsmarkt
- Bewerbungsunterstützung
- Teamarbeit und Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten
- IT-Wissen und Medienkompetenz für den Beruf in Theorie und Praxis
- Kaufmännische Grundlagen & Marketingstrategien
- Erwachsenengerechte Unterrichtseinheiten und flexibles Lerntempo
Ihre direkter Ansprechpartner ist:
Creos Lernideen und Beratung GmbH
Thorsten Kaul
Herforder Straße 22
33602 Bielefeld
Fon: 0521.30 41 0-32
t.kaul@creos.de
Follow Up
Ergänzend zu den Aktivitäten, die Menschen wieder in Arbeit bringen sollen, wird in Bielefeld mit einem besonderen Projekt die Nachhaltigkeit der Vermittlung gesichert und so der Verbleib an der Arbeitsstelle gefestigt. Teilnehmende erhalten für einen festgelegten Zeitraum eine persönliche Unterstützung, um die Einarbeitung zu erleichtern. Arbeitgeber können sich zu Förderungen von Weiterbildung für Ältere beraten lassen.
Auf einen Blick:
- Unterstützung in der Einarbeitungsphase
- Klärung weiterer Qualifizierungsbedarfe
- Beratung zu Fördermöglichkeiten
Ihr direkter Ansprechpartner ist:
Jürgen Fehren
c/o REGE mbH
Niederwall 26
33602 Bielefeld
Fon: 0521.96 22-186
Fax: 0521.96 22 111
j.fehren@rege-mbh.de
SCOUT – Wege, die bewegen
Ziel des Teilprojektes „SCOUT – Wege, die bewegen“ ist die Aktivierung von 50 älteren Arbeitskräften aus der Zielgruppe 50+. Die Teilnehmer/innen bekommen ein hohes Maß an Fähigkeiten und Strategien vermittelt, um sich selbst zu motivieren, soziale und personale Kompetenzen zu entfalten und Vermittlungshemmnisse abzubauen. SCOUT unterstützt die Teilnehmenden, ihre individuellen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erkennen und umzusetzen und beruflichen Ziele nachhaltig zu verfolgen. Kernelement ist eine prozessorientierte, offene, individuelle Aktivierungsstrategie für die Zielgruppe der über 50-Jährigen.
Auf einen Blick:
- Thematisierung individueller Problemlagen und Entwicklung von ersten Lösungsstrategien für den Aufbau von Selbstmotivation und Arbeitsmarktkompetenz
- Aufbau von tragfähigen Sozialbeziehungen und die Stabilisierung der individuellen gesundheitlichen Konstitution
- realistische Einschätzung der individuellen Situation der Teilnehmer/innen auf dem Arbeitsmarkt
- Erhöhung ihrer beruflichen Flexibilität und Mobilität
- Überprüfung beruflich verwertbarer Kenntnisse und Fähigkeiten und Aufbau neuer Kompetenzen über berufliche Qualifizierungen und betriebliche Hospitationsphasen
Einige Angebote und Aktionen:
- Beratung zum Themenfeld Lebenszielanalyse und Lebenszielplanung
- Beratung zum Thema Verschuldung und wirtschaftliche Lebensführung
- Organisation von Kontakten zwischen den Projektteilnehmern/innern und Gruppen-Coaching
- offene Projektgruppen, die von den Teilnehmenden selbst organisiert und inhaltlich gestaltet werden. Eine Gruppe arbeitet z.B. an einem Rad- und Wanderführer mit Low-Budget-Touren rund um Bielefeld.
- Aufbau eines offenen Angebotes „Bewerbungscafe“. Das Cafe dient allen Teilnehmenden als Anlaufpunkt und Servicecenter für Projektarbeiten und Bewerbungsunterstützung.
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: Daniela Lessin-Dimmerling Grone-Bildungszentren NRW GmbH Welle 10 33602 Bielefeld Fon: 0521.96 76 029 - 0 bielefeld@grone.de
Region Kreis Gütersloh
Regionale Koordination
Im Kreis Gütersloh gibt es die niedrigste Arbeitslosenquote der Region. Dennoch hängt der Rückgang bei den über 50jährigen unter den Arbeitssuchenden der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung hinterher. Somit wird der erfolgreiche Ansatz aus der ersten Förderphase weitergeführt. Die Abstimmung und Steuerung im Kreis Gütersloh leistet eine Koordinatorin. Sie unterstützt die Träger bei der Projektumsetzung und fördert die Zusammenarbeit sowie den gegenseitigen Austausch. Auch die fachliche Vernetzung und das Aufbereiten der Ergebnisse gehören zu ihren Aufgaben. Sie sichert den regelmäßigen Informationsfluss intern sowie extern und gibt Impulse für die Öffentlichkeitsarbeit in der Region.
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: Hilde Knüwe c/o GTaktiv GmbH Friedrich-Ebert-Str. 31 33330 Gütersloh Fon 05241.2101-187 Fax 05241.2101-122 hilde.knuewe@gt-net.de
Solitär
Das in der ersten Förderphase entwickelte Konzept zur Aktivierung und Integration älterer Langzeitarbeitsloser wird weiter ausdifferenziert. Nach der ausführlichen Anamnese durch Erstgespräche, Assessments und Profilings wird entschieden, in welchem Projektzweig der Teilnehmende am besten aufgehoben ist. Für Arbeitssuchende mit besonderem Unterstützungsbedarf gibt es individuelle Angebote, die auf die jeweilige persönliche Situation zugeschnitten werden, um eine mittelfristige Integration zu gewährleisten. Parallel dazu finden Aktivitäten zur Vernetzung der Teilnehmenden untereinander statt, um die Selbsthilfepotenziale zu stärken.
SOLITÄR auf einen Blick:
- 2- bis 5-tägige Profilanalysen
- 4-wöchige Gruppencoachings
- betriebliche Praktika
- begleitende individuelle Einzelcoachings
- Angebote zur Gesundheitsförderung und Vernetzung untereinander
- Finden und Entwickeln passgenauer Arbeitsplätze
- Intensive Beratung von Unternehmen
Ihre direkten Ansprechpartner sind: Katja Oehl-Wernz Deutsche Angestellten-Akademie Ostwestfalen-Lippe (DAA) Kaiserstr. 23 33330 Gütersloh Fon 05241.2334440 Fax 05241.2334466 katja.oehl-wernz@daa-bw.de
Existenzgründung für Ältere
Es hat sich gezeigt, dass gerade ältere gut qualifizierter Menschen viele fachliche und persönliche Voraussetzungen für eine Existenzgründung mitbringen. Aufgrund ihres Alters müssen sie jedoch mit Hindernissen rechnen, deren Überwindung Erfahrung und ein spezielles Know-how erfordern. Hierzu sind in der ersten Förderphase Erkenntnisse gesammelt worden, auf die jetzt in der Beratung für Existenzgründer im Kreis Gütersloh aufgesetzt wird. Das Projekt verfolgt das Ziel, motivierte Gründer/innen im Alter von 50 Jahren und mehr maßgeschneidert zu beraten, ihnen das nötige Fachwissen etwa über Geschäftsideen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen oder Versicherungsfragen zu vermitteln und sie beim Übergang in die Selbstständigkeit aktiv zu unterstützen. Um Synergieeffekte zu nutzen, wird eng mit anderen Generation Gold-Projekten kooperiert.
„Existenzgründung für Ältere“ auf einen Blick:
- Informationsveranstaltungen
- individuelle Gründungsberatung
- Vermittlung notwendiger Kontakte
- Organisation bedarfsgerechter Zusatzqualifizierungen
- Unterstützung von ca. 15 GründerInnen in der Startphase der Selbstständigkeit
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: Hilde Knüwe c/o GTaktiv GmbH Friedrich-Ebert-Str. 31 33330 Gütersloh Fon 05241.2101-187 Fax 05241.2101-122 hilde.knuewe@gt-net.de
Region Kreis Herford
Regionale Koordination
Die regionale Koordination ist in der Arge Herford angesiedelt. Von den älteren Langzeitarbeitslosen, die im Kreis Herford ca. ein Viertel ausmachen, werden diejenigen herausgefiltert, bei denen eine Integrationschance besteht. Der Koordinator steuert die Zuweisung in das Projekt „Ja zu 50+“. Individuelle Förderungen über die Sondermittel des Projektes hinaus werden mit der regionalen Koordination abgesprochen. Die intensive Kommunikation mit den Umsetzenden erweitert das Erfahrungsspektrum und kann so Impulse für die Regelförderung setzen.
Ihr direkter Ansprechpartner ist: Matthias Döding Arge Herford Hansastr. 33 32049 Herford Fon 05221.985 837 Fax 05221.985 383 Matthias.doeding@arge-sgb2.de
Ja zu 50+
Das branchenunabhängig ausgerichtete Projekt „Ja zu 50+“ führt die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) in Herford in Kooperation mit Massarbeit e. V. und in enger Abstimmung mit der Herforder ARGE durch. Langzeitarbeitslose über 50 mit Berufsausbildung und/oder langer Berufserfahrung werden individuell betreut und für den Arbeitsmarkt fit gemacht. Ein begleitendes Bewerbungscoaching sensibilisiert für den optimalen Auftritt beim Arbeitgeber. Durch Praktika können die Teilnehmenden vor allem bei beruflichen Umorientierungen testen, in wie weit sie bereits integriert werden können oder welche Qualifizierungen noch ergänzt werden müssen. Ziel ist passgenaue Arbeitsplätze zu finden.
„Ja zu 50+“ auf einen Blick:
- individuelle Coachings
- Gruppenprofilings zur Entwicklung der persönlichen Integrationsstrategie
- Praktika
- Gespräche mit Entscheidern / Arbeitgebern der Region
- Einleitung von Vermittlungsprozessen
Ihre direkten Ansprechpartner sind: Gabriele Arendt Deutsche Angestellten-Akademie Ostwestfalen-Lippe (DAA) Auf der Freiheit 1-3 32052 Herford Fon 05221.1750-20 Fax 05221.1750-99 gabriele.arendt@daa-bw.de
Region Kreis Lippe
Regionale Koordination
Die Abstimmung und Steuerung von Generation Gold in der Region Lippe leistet eine Koordinatorin. Sie bündelt alle Aktivitäten für die Zielgruppe in Absprache mit Lippe pro Arbeit gGmbH, unterstützt bei der Projektumsetzung und fördert die Zusammenarbeit sowie den gegenseitigen Austausch. Auch die fachliche Vernetzung und das Aufbereiten der Ergebnisse gehören zu ihren Aufgaben. Sie sichert den regelmäßigen Informationsfluss intern sowie extern und verantwortet die Öffentlichkeitsarbeit in der Region.
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: Sonja Wolter Netzwerk Lippe gGmbH Wittekindstr. 2 32758 Detmold Fon 05231.9440814 Fax 05231.9440820 s.wolter@netzwerk-lippe.de
ICE 50 +
Aufbauend auf den Erkenntnissen der 1. Förderphase werden die erfolgreichen Coachingansätze weiter entwickelt. Sie sind dann besonders effektiv, wenn sie mit Gruppenerlebnissen, Qualifizierungsmodulen und Selbstaktivierungselementen ergänzt werden. Dem Coaching wird ein Assessment zum Clearing der persönlichen Situation vorgeschaltet. Darauf aufsetzend werden mit den Teilnehmenden individuelle Berufswegeplanungen erarbeitet und gemeinsam bis zur Integration in den Arbeitsmarkt umgesetzt.
ICE 50 + auf einen Blick:
- Ermittlung der individuellen Kenntnisse, Fertigkeiten und Soft Skills
- persönliche Einzelberatungen zur Strategieentwicklung
- Gruppenseminare zu ausgewählten Themen
- arbeitsplatzorientierte Kompetenzvermittlung/Qualifizierung
- Einsatz von Selbstaktivierungsangeboten
- direkte Vermittlung in ausgeschriebene Stellen
- Akquise neuer Arbeitsplätze
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: Sonja Wolter Netzwerk Lippe gGmbH Wittekindstr. 2 32758 Detmold Fon 05231.9440814 Fax 05231.9440820 s.wolter@netzwerk-lippe.de
Region Kreis Paderborn
Regionale Koordination
Die Abstimmung und Steuerung der Generation Gold-Teilprojekte der Region Paderborn leistet die Koordinatorin. Sie steuert die Teilnehmerzuweisung, unterstützt den Träger bei der Projektumsetzung und fördert die Zusammenarbeit sowie den gegenseitigen Austausch. Auch die fachliche Vernetzung und das Aufbereiten der Ergebnisse gehören zu ihren Aufgaben. Sie sichert den regelmäßigen Informationsfluss intern sowie extern und verantwortet die Öffentlichkeitsarbeit in der Region.
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: ARGE Paderborn Koordination Kreis Paderborn Projekt: Generation Gold in OWL Christine Kabst i.d. Regel Mo., Di. ganz, Mi. bis 12.30 Uhr Raum W009 Winfriedstr. 54 33102 Paderborn Fon 05251. 5409-569 Fax 05251. 5409-299 christine.kabst@arge-sgb2.de
ERFAHRUNG GEWINNT
Die Arge Paderborn setzt die gute Kooperation mit der gpdm über das Vermittlungs- und Coaching-Projekt fort. Zu Beginn wird mit der Erstellung einer Kompetenzbilanz die Beschäftigungsfähigkeit der teilnehmenden festgestellt. Darauf aufbauend erfolgt in Einzel- und Gruppencoachings die Entwicklung individueller Integrationsstrategien unterstützt durch Qualifizierungsmodule, Praktika oder Arbeitserprobungen. Ziel ist alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen von 47 – 65 zu aktivieren und sie mit abgestimmten Schritten in den allgemeinen Arbeitsmarkt soweit möglich zu integrieren.
„ERFAHRUNG GEWINNT“ auf einen Blick:
- professionelles Coaching von 1100 Teilnehmenden
- Erarbeitung von Kompetenzprofilen, Suchstrategien etc.
- Stabilisierung der Teilnehmenden und Verbesserung der Eingliederungschancen
- Gewinnung mittelständischer Unternehmen für die Zielgruppe
- Werbung für die Kompetenzen der Zielgruppe
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: Nicola Pilz Gesellschaft für Projektierungsmanagement mbH gpdm Breslauer Str. 31 33098 Paderborn Fon 05251.7760-47 Fax 05251.7760-77 npilz@gpdm.de
Erfahrung zählt!
In Zeiten steigender Ölpreise, Umweltbelastungen und sozialen Notlagen ist es sinnvoll, dass auch Beschäftigungsförderung soziale und ökologische Aspekte der Integration berücksichtigt. In diesem regionalen Teilprojekt, einem Verbund von IPEG und gpdm mit Unterstützung der ARGE Paderborn, wird der erfolgreiche Ansatz einer aktivierenden Beschäftigungsförderung aus Erfahrung gewinnt! erweitert um besondere Aspekte der betrieblichen Gesundheitsförderung und der ökologischen Produktion.
Der Aktivierungsansatz umfasst:
- Gesundes Arbeiten in Betrieben durch den Umgang mit innovativen Dämmstoffen
- Förderung der individuellen Mobilität im Berufsalltag durch betriebliche Praktika im Bundesgebiet und bedarfsgerechter Weiterbildung Älterer
- Beratung und Förderung von Unternehmen im Handwerk und Handel.
- Realisierung eines altersgerechten, niederschwelligen Qualifizierungskonzeptes
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: Sibylle Petry - Projektkoordinatorin gpdm mbH Breslauer Str. 31 33098 Paderborn Fon: 05251.77 60 0 Fax: 05251.77 60 77 spetry@gpdm.de
Region Kreis Höxter
Regionale Koordination
Die Umsetzung von Generation Gold in der Arge Höxter erfolgt durch die modellhafte Einrichtung eines Kompetenzcenters 50 plus, von dem aus zentral alle Aktivitäten für das Projekt- und Prozessmanagement gesteuert werden. Die Koordination übernimmt den Aufbau dieses Kompetenzcenters, kooperiert mit den Aktivitäten der bestehenden Teams im Bereich „Markt und Integration“, stellt die Qualität der Integrationsprozesse sicher, pflegt Kontakte nach innen und außen und sorgt für den Informationstransfer im Paktgeschehen. Darüberhinaus nimmt sie Aufgaben des Controllings und Monitorings wahr.
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: Gabriele Hanke ARGE Kreis Höxter Corveyer Allee 5 37671 Höxter Fon 05271.6995228 Fax 05271.6995299 Gabriele.Hanke@arge-sgb2.de
ERFAHRUNG GEWINNT
Die erfolgreiche Kooperation mit der gpdm wird von der Arge Höxter fortgesetzt. Die erprobte Aktivierungsmethode wird unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Evaluation weiterentwickelt. Nachdem sich vorgeschlagene Kunden zur Teilnahme entschieden haben, wird zunächst eine Kompetenzbilanz erstellt. Daraus wird ein Integrationsplan abgeleitet und in enger Betreuung umgesetzt. Dabei werden neben Einzelgesprächen auch Gruppenaktivitäten eingesetzt und zu speziellen Themen wie Gesundheitsprävention, Schulden, seelische Gesundheit oder soziale Kompetenzen Angebote gemacht. Nach einer Berufszielklärung können über Praxiserprobungen die Erfordernisse des Arbeitsmarktes abgeglichen werden und die Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt erfolgen. Für teilnehmende, deren Beschäftigungsfähigkeit kurzfristig nicht den Markterfordernissen entspricht, werden in Absprache mit der Arge weitere Aktivierungsschritte geplant.
„ERFAHRUNG GEWINNT“ auf einen Blick:
- professionelles Einzel- und Gruppencoaching
- Erarbeitung von Kompetenzprofilen, Suchstrategien etc.
- Verbesserung der Eingliederungschancen durch Stabilisierung und Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit
- Gewinnung mittelständischer Unternehmen für die Zielgruppe
- Werbung für die Kompetenzen der Zielgruppe
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: Nicola Pilz Gesellschaft für Projektierungsmanagement mbH gpdm Breslauer Str. 31 33098 Paderborn Fon 05251.7760-47 Fax 05251.7760-77 npilz@gpdm.de
Region Kreis Minden-Lübbecke
Regionale Koordination
Ein Koordinator ist direkt der Geschäftsstellenleitung unterstellt. Er ist Ansprechpartner für den Projektpartner vor Ort, Verbindungsglied zum gesamten Pakt und erhält Kontakt zu den strategischen Partnern der Region. Ihm obliegt die Absprache mit den Fallmanagern, um potentielle Teilnehmende für das Projekt zu akquirieren und diese dem operativen Partner zuzuweisen. Gleichzeitig ist er für die interne Statistik und alle Dokumentationen im Rahmen des Paktes zuständig. Darüberhinaus ist er Ansprechpartner bei der Gewährung besonderer finanzieller Hilfen zur Eingliederung.
Ihr direkter Ansprechpartner ist: Dankmar Zurmühl Amt Pro Arbeit Kleiner Domhof 6 – 8a 32423 Minden Fon 0571.97591-52 Fax 0571.97591-64 dankmar.zurmuehl@minden-luebbecke.de
Weiter mit Erfahrung – Generation Gold im Mühlenkreis
Im Mühlenkreis wurde die DAA mit der Umsetzung der Aktivierung und Integration der Teilnehmenden vor Ort beauftragt. Das Projekt ist ganzheitlich ausgerichtet und in Form einer offenen Agentur organisiert. Nach der Zuweisung durch die Koordination erfolgt eine ausführliche Anamnese, in dem die Ausgangslage erhoben wird. Aufgrund dieses ersten Profils wird ein Projektfahrplan entwickelt, der den Teilnehmenden auf dem Weg in den Arbeitsmarkt begleitet. Dieser Fahrplan wird immer wieder rückgekoppelt, mit individuellen Eingliederungsstrategien, Qualifizierungen oder Praktika ergänzt. Gruppenprozesse wechseln dabei mit Einzelgesprächen ab. Ist ein Teilnehmender marktfähig wird unter vertriebsorientierten Gesichtspunkten gemeinsam mit ihm der passende Arbeitsplatz gesucht und die Eingliederung unterstützt.
„Weiter mit Erfahrung“ auf einen Blick
- Individuelle Fallberatung und Aktivierungspläne
- Einzel- und Gruppenmaßnahmen
- Passgenaue Qualifizierung nach dem jeweiligen Bedarf
- Vertriebsorientierte Integration
- Individuelle Eingliederungsunterstützung
Ihre direkte Ansprechpartnerin ist: Ines Kirschnereit DAA Minden Großer Domhof 8 32423 Minden Fon 0571.889111-12 Fax 0571.889111-29 Ines.kirschnereit@daa-bw.de